Radtour 2026 🚴‍♀️🚴‍♂️ – 03 Spanien Teil 1 🇪🇸

26.09. – 07.10.2026 (Etappen 15-24)

Abends sind wir vom Campingplatz nochmal ans Meer gelaufen …
… nach Empuria Brava 🏝
Feierabend 🍹!
15.Etappe: Castelló d’Empúries – Sant Feliu  🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(96 km / 530 hm)

Heute ging es ca. 45 km relativ flach auf wenig befahrenen Landstraßen bis nach Girona. 12 km vor Girona ging ein schöner Radweg los bis in Gironas Altstadt. Nach Girona mussten wir auf den letzten 40 km nochmal einige Höhenmeter bewältigen mit einem nervigen Gegenwind.

Radweg am Fluß Ter entlang bis nach Girona
Kathedrale von Girona
Pont de San Feliu
Unser heutiger Campingplatz war mehr als merkwürdig. Es war mehr eine Sportanlage (mit grünem Swimmingpool 😳) und Restaurant. Ein Mann sagte, dass der Chef gerade in der Mittagspause sei und wir dort hinten in der Ecke unser Zelt aufbauen könnten. Lt Google hatte das Restaurant geöffnet. Doch eine kleine Spanierin erklärte uns, dass der Koch heute mal frei genommen hätte und es nichts zu Essen gäbe.  Ein Glück versorgte die kleine Spanierin uns mit ausreichend Kaltgetränken, so dass wir ohne eine ordentliche Mahlzeit, jedoch nicht verdurstet in unseren Schlafsack krappeln konnten 🤪. Am nächsten Morgen war der Chef immer noch in der Mittagspause, so mussten wir für die Übernachtung nichts bezahlen 😃!
16.Etappe: Sant Feliu – Castelldefels  🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(92 km / 435 hm)

Etwas hungrig ging es heute morgen in die 16. Etappe. Bis km 18 hatten wir die meisten Höhenmeter zu bewältigen, danach ging es eigentlich flach bis kurz hinter Barcelona. Leider gab es kurz vor Barcelona eine Radwegsperrung ohne Umleitung, so dass wir nur über die Autobahn nach Barcelona rein kamen…na gut, ging recht flott und hat geklappt 🫣.

Ein kurzer Stopp an der Sacrada Familia in Barcelona
Links und rechts von den Radwegen/Landstraßen sind Berge…ich fürchte langsam, dass bis zum südlichsten Zipfel Europas noch einige Höhenmeter zusammen kommen werden 😳!
17.Etappe: Castelldefels – Cambrils  🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(101 km / 700 hm)

Heute morgen wurde uns bis Mittags Regen & Gewitter angekündigt. Wir hatten die Wahl zwischen trocken zusammen packen und im Regen fahren oder nass zusammenpacken und spät trocken fahren.

Wir haben uns für Ersters entschieden.. die ersten 20 km ging es im Regen hoch in die Berge an der Küste entlang …
Ok, diese Warnung auf unserem Handy ließ uns dann doch mal kurz anhalten irgendwo in einem Carrefour Express, wo man sich unterstellen konnte …
… der Regen hat mittags aufgehört, aber manche Wege waren wegen Überschwemmung nicht befahrbar 🙄.
Mittagspause am Strand …
Gewitter vorbei – wieder 30 Grad 😅
Blick auf Burg von Altafulla
Strand von Tarragona
Tarragona
Geschafft! Abendessen an der Strandpromenade von Cambrils
18.Etappe: Cambrils – Benicarló  🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(108 km / 540 hm)

Heute ging es mit leichtem Nieselregen aus Cambrils raus auf die Landstraße N340. Ab km 16 erwartete uns der erste Anstieg des Tages und oben auf dem Berg bei km 20 erwartete mich die 2. Reifenpanne auf dieser Radtour 🫩. Mit geflicktem Mantel und neuem Schlauch ging es 20 km weiter leicht bergauf und bergab auf der N340, bis wir endlich eine schöne Abfahrt ins Ebro-Delta bekamen. Am Ende der Tagesetappe ging es wieder auf die N340. Für mein Gefühl heute zu viele Platten, zu viele Anstiege und insgesamt zu viele Km…Ich wünsche mir kürzere Etappen!!!

Kurze Pause auf der Brücke über den Ebro
Ebro-Delta – nur Reisfelder und keine Berge in Sicht
Abends Strandspaziergang zum Fahrradladen (neue Schläuche kaufen) – der nächste Schauer kündigt sich an 🙄
19.Etappe: Benicarló – Moncófa 🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(103 km / 385 hm)

Heute haben wir die Streckenführung mir zuliebe etwas geändert, weil ich mir ja so sehr kürzere Etappen gewünscht hatte. Der Plan war, dass wir die ersten 40 km auf der N340 Landstraße fahren und dann auf den geplanten Track gehen. Die Höhenmeter sind auf den Landstraßen humaner und sie führen meist direkter zum Ziel, als die kleinen Nebenstraßen. Der Belag auf den größeren Landstraßen ist super und für Radfahrer gibt es einen breiten Seitenstreifen. Die Spanier werden auch mit Schildern aufgefordert, 1,5 m Abstand zum Radfahrer zu halten und das machen 99,9% der Spanier auch. Da wir wieder auf dem Handy vor Unwettern gewarnt wurden, wollten wir nach 40 km gegen mittag die N340 verlassen und den nächsten Campingplatz ansteuern.

… und wieder Warnung vor Unwettern, ab 14:00 Uhr …
… deshalb hatten wir nach ca 45 km diesen Ort als Ziel ausgesucht. Doch die Hochhäuser am Strand haben uns gar nicht gefallen. Der Himmel sah noch gut aus, der Wind kam super aus Norden, also sind wir weiter dem geplanten Track gefolgt und haben uns gen Süden pusten lassen! 🌬🌬
Hinter Oropesa del Mar kam dann dieser fantastische Radweg …
… total eben, links das Meer …
… rechts die Berge und wir mittendurch 🚴‍♂️🚴‍♀️
Morgen sieht das Wetter hier leider auch nicht besser aus ⛈️⛈️
Deshalb haben wir anstatt Zeltwiese ein Mobilhome gebucht und machen einen Tag (Regen)Pause 😴

Heute morgen hat es dann bis Mittags wirklich wie verrückt geregnet. Wir haben es also ruhig angehen lassen, Wäsche gewaschen und die nächsten Etappen recherchiert. Auf uns warten nach Valencia einige Höhenmeter. Wir werden hinter Valencia die Küstenstraße verlassen und etwas durchs Landesinnere fahren, weil es dort etwas flacher ist. Der Nachteil: Dort gibt es kaum/keine Campingplätze. Also haben wir für die nächsten 2 Nächte Hotels vorgebucht. Was mich etwas unter Druck setzt, denn so muss ich weiterhin 100 km inkl. 500+hm schaffen! 😅🙄😅🙄

Nachmittags kam die Sonne wieder raus 🌞 und wir sind an den (Stein)Strand vor gelaufen …
… die Aussicht auf die Berge hat uns schon gefallen …
… aber nochmal nach Moncofa fahren würden wir nicht 😜!
20.Etappe: Moncófa – Carcaixent 🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(99 km)

Super entspannte flache und ein Glück trockene Etappe mit leichtem Rückenwind 🌬🌬. Auf tollen Radwegen rund um Valencia.

Vorbei an ganz vielen Orangenplantagen
🍊🍊🍊
21.Etappe: Carcaixent – Villena 🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(96 km / 930 hm)

Das Schöne an Hotelübernachtungen ist, dass man mit Kaffee und etwas zu Essen gestärkt auf die neue Tour geschickt wird 😋. Bestens erholt in einem wunderbaren Hotelzimmer und gut gesättigt ging es heute bestimmt 50 km sanft bergauf, bevor wir auf die wenig befahrene CV6540 kamen und nochmal 15 km hoch auf 620 m Höhe geschickt wurden. Danach ging es eigentlich nur noch leicht bergab zu unserem heutigen Übernachtungsplatz in Las Virtudes. Wenn da nicht bei der Abfahrt Platten Nr. 3 gekommen wäre 🙈…wieder mein Stevens, diesmal allerdings hinten. Die Schwalbe-Mäntel taugen echt überhaupt nichts. Wie kann ein Mantel nach gerade mal 2.000 km jede Scherbe mitnehmen 🙄!!!

Ein Glück war es heute ein bewölkter Tag mit 24 Grad, da mussten wir bergauf nicht sooo arg schwitzen 😅
Die Orangenplantagen wechselten irgendwann …
… in Olivenbaumplantagen
22.Etappe: Villena – Sangonera la Seca 🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(107 km / 720 hm)

Heute sind wir ganz pünktlich um 9:00 Uhr im Nebel bei 15 Grad gestartet, denn bei unserer heutige Unterkunft ist ein Check-In nur bis 17:00 Uhr möglich. Landschaftlich war das heute eine wirklich schöne Etappe, doch mittags hatten wir mit Bergen und Hitze ordentlich zu kämpfen 😅!  Die Sonne kam raus und die Temperaturen stiegen wieder über 30 Grad 🥵!

Erster Anstieg des Tages noch im Nebel 😅
Sierra del Carche
Sierra de la Pila
23.Etappe: Sangonera la Seca – Palomares
🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(110 km / 500 hm)

Gestern Abend haben wir in unserer Unterkunft Casa Pancho so lecker gegessen & getrunken 🥘🍻. Aber es war wohl ein Bier zuviel 🫣, denn heute Morgen hatte ich Kopfschmerzen 🥱🫩. Deshalb sage ich heute:

Finger weg vom Alkohol!!!

Heute ging es mit Kopfschmerzen 70 km leicht bergauf (obwohl Google Maps sagte, der Track sei größtenteils flach). Gegen Mittag kam noch ein nerviger Gegenwind dazu. Heute haben wir wirklich beide gekämpft: Dietmar gegen den Wind und ich gegen die Kopfschmerzen.

Wenigstens hatten wir einen bewölkten Tag, so waren die Temperaturen mit ca. 24 Grad gut auszuhalten.
Mehrere Schlammpfützen waren auf unseren Wegen … pfui!
Abendspaziergang am Strand von Palomares
Morgen geht es weiter an Spanien’s Küste … weiterhin mit vielen Höhenmetern 🥵!
24.Etappe: Palomares – Cabo de Gata
🇪🇸 🚴‍♀️🚴‍♂️
(80 km / 870 hm)

Nach einer erholsamen Nacht endlich mal wieder im Zelt haben wir erstmal gemütlich auf dem Campingplatz gefrühstückt und sind spät gestartet (11:00 Uhr), da es heute ja nur 80 km werden sollten.

Hinter Mojàcar ging es auf einen Wanderweg (Sendero la Mena)  …
… der uns einige Höhenmeter ersparte …
… aber auch nicht wirklich gut befahrbar war.
Erster Anstieg geschafft 😅
Mirador de la Granatilla
Danach ging es etwas absurt bestimmt 20 km durch ein furztrockenes Flusstal Rio Carboneras, für Gravelbikes mit Gepäck kaum befahrbar 🙄

Am Ende war es eine wirklich anstrengende Etappe (6 h), denn wir hatten während der 80 km den Wind komplett von vorne. Positiv war jedoch, dass wir dank des Windes die 32 Grad kaum zu spüren bekamen.

6 Kommentare zu „Radtour 2026 🚴‍♀️🚴‍♂️ – 03 Spanien Teil 1 🇪🇸“

  1. Hallo connie, hallo Dietmar,

    Zunächst mal „hut ab“, ist erstaunlich wieviele km mit dem Rad zu schaffen sind. 🍾Glückwunsch Ich hoffe, ihr findet abends immer eine Unterkunft mit was zu essen. 🥘 🍽️ sehr beeindruckende Bilder von spanischen Landschaft. !! In Valencia schmeckt das agua de Valencia sehr gut. 🙂Weiterhin eine tolle Tour mit wenig platten Reifen.. und toi, toi toi.

  2. Hallo connie, hallo Dietmar,

    Zunächst mal „hut ab“, ist erstaunlich wieviele km mit dem Rad zu schaffen sind. 🍾Glückwunsch Ich hoffe, ihr findet abends immer eine Unterkunft mit was zu essen. 🥘 🍽️ !! In Valencia schmeckt das agua de Valencia sehr gut. 🙂Weiterhin eine tolle Tour mit wenig platten Reifen.. und toi, toi toi.

  3. Das Beste ist: Ihr habt das Unwetter unbeschadet überstanden, dies ist das Wichtigste!
    Die Landschaft ist sehr beeindruckend und Eure Etappenlängen und HM noch viel mehr. 😳
    Das da dann das Material schlappmacht ist auch nicht sehr verwunderlich 😜
    Weiterhin immer 3 Atü auf dem Reifen und nicht so oft im Kopf 🤪

  4. Das Beste ist: Ihr habt das Unwetter unbeschadet überstanden, dies ist das Wichtigste!
    Die Landschaft ist sehr beeindruckend und Eure Etappenlängen und HM noch viel mehr. 😳
    Das da dann das Material schlappmacht ist auch nicht sehr verwunderlich 😜
    Weiterhin immer 3 Atü auf dem Reifen und nicht so oft im Kopf 🤪

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